„Man kann sagen, dass drei Qualitäten vornehmlich entscheidend sind für den Politiker: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß.“ Max Weber

Neben den aktuellen und oftmals dringlichen Fragen der Tagespolitik gibt es Themen, die mir ein besonderes Anliegen sind. Themen, die stets wichtig sind, aber viel zu oft zugunsten kurzfristiger Vorteile und spezieller Interessen vernachlässigt werden. Diesen Themen gilt meine Leidenschaft:

„Leidenschaft im Sinne von Sachlichkeit: leidenschaftliche Hingabe an eine „Sache“, die „auch die Verantwortlichkeit gegenüber ebendieser Sache zum entscheidenden Leitstern des Handelns macht. Und dazu bedarf es (…) des Augenmaßes, der Fähigkeit, die Realitäten mit innerer Sammlung und Ruhe auf sich wirken zu lassen, also: der Distanz zu den Dingen und Menschen.“ Max Weber

Dabei geht es mir darum, den Blick dafür zu behalten und zu schärfen, dass Lösungen für politische Probleme auch langfristig und nicht nur bis zur nächsten Wahl tragfähig sein müssen. Gerade um des Menschen und seiner Würde willen.

„Die FDP ist keine Partei für Leute, die etwas werden wollen, sondern für Leute, die etwas sein wollen: Nämlich sie selbst, Menschen eigenen Muts und eigener Verantwortung.“ Theodor Heuss

Dieser Satz des früheren Bundespräsidenten Theodor Heuss spricht mich deshalb so an, weil er für mich in politischer und damit weltlicher Hinsicht ausdrückt, was Sören Kierkegaard in seinem Werk „Entweder-Oder“ über die Verantwortung jedes Menschen vor Gott schreibt: „Es kommt darauf an, dass einer es wagt, ganz er selbst, dieser bestimmte einzelne Mensch zu sein, allein vor Gott, allein in dieser ungeheuren Anstrengung und mit dieser ungeheuren Verantwortung“. Dieses Verständnis eines christlichen Bildes vom Menschen, der bei all seinen Schwächen vernunft- und freiheitsbegabt ist und sich in letzter Konsequenz nicht hinter einem Kollektiv verstecken kann, prägt mein politisches Denken und Handeln.

 

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Geschichte als Generationsfrage?

In einem Gastbeitrag für die Potsdamer Neuesten Nachrichten kommentiert die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Linda Teuteberg die aktuelle Stasi-Debatte im Brandenburger Landtag. In dem Beitrag setzt sich die Landtagsabgeordnete insbesondere mit den Sozialdemokraten auseinander, die in Brandenburg mit der Nachfolgepartei der SED koalieren und damit die letzte rot-rote Landesregierung stellen. Im Landtag sitzen sechs Abgeordnete mit einer Stasi-Vergangenheit, die alle Parteimitglied der LINKEN sind. Linda Teuteberg vertritt die FDP-Fraktion in der Enquetekommission „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“.

Gastbeitrag in den Potsdamer Neuesten Nachrichten

Wir erwarten von der Regierung ein Mindestmaß an Qualität

„Die Annahme des Gesetzentwurfes zur Einführung des kommunalen Wahlrechts ab 16 Jahren ist ein Erfolg der FDP". Mit diesen Worten kommentiert die rechtspolitische Sprecherin der Liberalen Linda Teuteberg die heutige Abstimmung im Landtag. „Die Änderung des Wahlrechts ist auf Initiative der FDP entstanden. Unser Gesetzesentwurf wurde angenommen. Wir freuen uns, wenn künftig schon 16jährige ihre Bürgermeister und Gemeindeparlamente mitwählen dürfen“, so Teuteberg.

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