Generationengerechtigkeit

„Vom Zustand der Nachhaltigkeit sind wir weit entfernt, weil wir uns derzeit eher wie Zechpreller zu Lasten unserer Kinder verhalten.“ Bernd Raffelhüschen

Man kann bis zur nächsten Wahl denken. Man kann – und sollte – aber auch an die nächste Generation denken. Dabei geht es insbesondere um eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen der Renten- und Gesundheitspolitik, des Abbaus der Staatsverschuldung und des Umweltschutzes im Sinne aller Generationen. Unser politisches System neigt dazu, Probleme immer dann kurzfristig lösen zu wollen, wenn sie gerade dringlich erscheinen. Probleme, die sich mittel- oder langfristig anbahnen, werden weniger beherzt gelöst. Die Politik sowie die Öffentlichkeit denken viel zu häufig nur bis zur nächsten Wahl. Die Verschuldung ist das Ergebnis vieler nicht sachgerechter Kompromisse - Verträge zu Lasten Dritter. Man lebt von der Hand in den Mund, von einer immer kleineren Hand in einen immer größeren Mund.

Generationengerechtigkeit ist ein Querschnittsthema in allen Politikbereichen. Wer Gerechtigkeit zwischen den Generationen und innerhalb der Generationen fordert, verlässt die ausgetretenen Pfade bisheriger Politik. Was immer war, muss nicht immer so bleiben!

Wir leben in der Bundesrepublik Deutschland in großem Wohlstand. Diesen Wohlstand hat die junge Generation nur zu einem kleinen Teil selbst erwirtschaftet. Insbesondere der Generation der Ältesten dieser Gesellschaft gebührt großer Dank für die Leistung, aus einem in jeder Hinsicht zerstörten Land wieder eine demokratische, wohlhabende und soziale Republik gemacht zu haben. Dieser Wohlstand hat aber auch Altlasten verursacht. Zerstörte Landschaften, ausgebeutete Rohstoffe, hohe Rentenbeiträge, zu geringe Investitionen in Forschung und Technologie, unzureichende Ausbildung und eine rasante Verschuldung sind ein Erbe, das die junge Generation gerne ausschlagen würde, aber nicht kann. Die Politik von heute muss auch die Bedürfnisse von morgen im Blick haben. Generationengerechtigkeit bedeutet daher nicht nur, dass jeder Generation dieselben Ressourcen zur Verfügung stehen sollen, sondern dass sie auch dieselben Chancen haben muss, sich zu verwirklichen.

Die Jugend hat ein Recht auf Reformen, packen wir es an! Wir haben keine Zeit zu verlieren!

 

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Rainer Brüderle am 23. Mai in Potsdam

Auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Berlin-Brandenburg e.V. und des FDP-Bundesvorstandsmitgliedes Linda Teuteberg kommt der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Bundestag Rainer Brüderle am Mittwoch, den 23. Mai nach Potsdam. Der Abend steht unter der Überschrift: „Liberale Politik für Wachstum und stabiles Geld“.

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Untauglicher Versuch einer feindlichen Übernahme

Auf die Kampfansage der Brandenburger CDU-Landesvorsitzenden gegen die Freien Demokraten reagiert die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Brandenburg Linda Teuteberg in einem Gastbeitrag für die Märkische Allgemeine Zeitung. Die Replik von Linda Teuteberg auf den Beitrag von Dr. Saskia Ludwig lesen Sie hier:

Gastbeitrag in der Märkischen Allgemeinen Zeitung