Land muss zu seiner Verantwortung für Potsdams Mitte stehen!

Die Potsdamer FDP-Landtagsabgeordnete Linda Teuteberg wirft dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg seine unklare Haltung zum Umzug der Fachhochschule Potsdam vor: „Das Land Brandenburg trägt Verantwortung für die Fachhochschule Potsdam, aber auch für die städtebaulichen Konsequenzen seines Handelns“, sagte Teuteberg.

Die FH Potsdam hatte am Freitag bekannt gegeben, dass alle Auszugspläne aus dem Gebäude am Alten Markt gestoppt seien, weil das MWFK den Neubau auf dem Fachhochschul-Campus gestrichen habe: Die FH sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Dazu erklärt Linda Teuteberg: „Das Ministerium muss zu seinen Zusagen stehen, die es der FH Potsdam gegeben hat: Sowohl die Studierenden und Lehrenden der FH als auch die Bürger Potsdams dürfen nicht von der Landesregierung hingehalten werden. Die Gestaltung der Mitte Potsdams erfordert ein vorausschauendes Agieren. Gerade durch die außerordentliche Bedeutung des Geländes für den Landtags-Neubau verbietet es sich, den Umzug der FH aufzuschieben.“

Die FDP-Abgeordnete fordert zudem eine umfassende Information aller Beteiligten. „Die Fachhochschule und die Landeshauptstadt brauchen eine verlässliche Umzugsperspektive“, so Teuteberg abschließend.

Pressemitteilung der FDP-Fraktion im Landtag Brandenburg vom 23. August 2010

Berliner Morgenpost vom 24.08.2010

 

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Geschichte als Generationsfrage?

In einem Gastbeitrag für die Potsdamer Neuesten Nachrichten kommentiert die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Linda Teuteberg die aktuelle Stasi-Debatte im Brandenburger Landtag. In dem Beitrag setzt sich die Landtagsabgeordnete insbesondere mit den Sozialdemokraten auseinander, die in Brandenburg mit der Nachfolgepartei der SED koalieren und damit die letzte rot-rote Landesregierung stellen. Im Landtag sitzen sechs Abgeordnete mit einer Stasi-Vergangenheit, die alle Parteimitglied der LINKEN sind. Linda Teuteberg vertritt die FDP-Fraktion in der Enquetekommission „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“.

Gastbeitrag in den Potsdamer Neuesten Nachrichten

Wir erwarten von der Regierung ein Mindestmaß an Qualität

„Die Annahme des Gesetzentwurfes zur Einführung des kommunalen Wahlrechts ab 16 Jahren ist ein Erfolg der FDP". Mit diesen Worten kommentiert die rechtspolitische Sprecherin der Liberalen Linda Teuteberg die heutige Abstimmung im Landtag. „Die Änderung des Wahlrechts ist auf Initiative der FDP entstanden. Unser Gesetzesentwurf wurde angenommen. Wir freuen uns, wenn künftig schon 16jährige ihre Bürgermeister und Gemeindeparlamente mitwählen dürfen“, so Teuteberg.

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