Mein Wahlkreis

Als Direktkandidatin bin ich zur Landtagswahl 2009 im Wahlkreis Potsdam I, dem Wahlkreis Nr. 21, angetreten. Mein Wahlkreis umfasst von Potsdam den Stadtbezirk Potsdam Nord mit den Stadtteilen Bornim, Bornstedt, Eiche, Golm, Grube, Nedlitz und Sacrow, den Stadtbezirk Nördliche Vorstädte mit der Jäger-, Nauener und Berliner Vorstadt, die Nördliche Innenstadt, die Westliche Vorstadt mit der Brandenburger Vorstadt und Potsdam West sowie Babelsberg.

Potsdam bietet mit seiner einzigartigen historischen Kulisse, eingebettet in die wunderschöne märkische Wasserlandschaft, eine außerordentlich hohe Lebensqualität. Unsere Stadt ist geprägt durch Kunst, Kultur und Wissenschaft. In Potsdam spiegelt sich in ganz besonderer Weise die Geschichte Europas, Deutschlands und Brandenburgs.

Ich schätze Potsdam, in dem ich seit nunmehr zehn Jahren lebe, als Ganzes und kann einer Rhetorik und Politik der Spaltung, die eine Gegnerschaft zwischen den südlichen und den nördlichen Teilen Potsdams suggeriert und fördert, nichts abgewinnen. Ein Entweder-Oder zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen, zwischen Teufelssee und Heiligem See, zwischen Einkaufscentern und Einzelhändlern in den Stadtkernen oder zwischen Schlossparks und Ravensbergen bringt uns nicht weiter. Auch das Konstruieren eines Gegensatzes zwischen der historischen Mitte und anderen Teilen der Stadt dient zwar bestimmten Interessen, aber bestimmt nicht denen Potsdams und der Mehrheit seiner Bürgerinnen und Bürger.

Wir können Potsdam weiter nach vorn bringen, wenn und weil wir die Vielfalt, die der vergangene und auch der aktuelle Zuzug in unsere Stadt mit sich bringt, als Chance und Bereicherung ansehen und annehmen. Das historische Motto, dass hier jeder nach seiner Fasson glücklich werden können soll, hat nichts an Aktualität eingebüßt. Die Vielfalt der Biografien und Erfahrungen der Menschen, die sich in und für Potsdam einbringen wollen, kann und sollte uns ebenso wie das einzigartige Weltkulturerbe mehr Lust als Last sein.

Übrigens glaube ich, dass ich gerade als gebürtige Brandenburgerin, die ursprünglich aus einer ländlichen Region kommt, folgendes einschätzen kann: Potsdam sollte um seiner Rolle als Landeshauptstadt willen die Wiedergewinnung der historischen Mitte wie auch eine behutsame und weitsichtige Stadtentwicklung insgesamt als wichtige und alternativlose Aufgabe beherzt annehmen. Und zwar eine Stadtentwicklung, die das Weltkulturerbe als das begreift, was es ist: ein großer Schatz, von dem die Potsdamer in besonderer Weise profitieren, der ihnen aber nicht allein gehört. Möglichen Spannungen zwischen Landeshauptstadt und ländlichen Regionen begegnet man am besten durch ein selbstbewusstes Auftreten, das die notwendige Demut ob der guten Bedingungen, die man als Landeshauptstadt hat, dabei nicht vermissen lässt. Wir sollten Potsdams Stärken stärken, und zwar zum Wohle aller Brandenburger.

Daher möchte ich nun für uns hier in Potsdam Verantwortung im Landtag übernehmen. Ich stehe für eine Politik, die die Stärken der Region weiter ausbaut: Wenn wir auf Forschung und Innovation setzen und dem Fleiß der Bürger und unternehmerischem Handeln keine Steine in den Weg legen, werden etwa die mittelständischen Firmen hier noch bessere Produkte entwickeln und zukunftsfähige Arbeitsplätze entstehen. Wenn wir außerdem die Natur nicht nur global sondern auch hier bei uns vor Ort schützen und Tourismus und Kultur noch stärker fördern, werden noch mehr Menschen die Schönheit der Region genießen können.

Brandenburg – Engagement aus Leidenschaft für meine Heimat

Dabei ist für mich das ganze Land Brandenburg auch mein Wahlkreis! Als gebürtige Brandenburgerin verspreche ich Ihnen, liberale Politik für ganz Brandenburg zu machen.

Ich kenne und verstehe auch die Sorgen und Bedürfnisse einer ländlichen Region: Auf Jobperspektiven und beste Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen sind wir hier besonders angewiesen, damit junge Menschen nach der Schule nicht wegziehen oder zumindest als junge Familien zurück kommen und sich etwas aufbauen können. Hier sind die Wege weiter, etwa zum nächsten Krankenhaus. Hier fährt manchmal nur ein Bus am Tag in die Richtung, in die man gerne fahren möchte. Diese und weitere Herausforderungen müssen wir politisch angehen.

Deshalb vertrete ich die Menschen in Brandenburg gerne im Landtag und werbe um Ihr Vertrauen: Für eine liberale Politik, die die Freiheiten der Menschen achtet und ihre Bürgerrechte schützt, die der sozialen Marktwirtschaft vertraut, die auf Bildung und Chancengerechtigkeit setzt und die den Verschuldungswahn und eine Politik auf Pump beendet.

 

Twitter

Termine

Rainer Brüderle am 23. Mai in Potsdam

Auf Einladung der Wirtschaftsjunioren Berlin-Brandenburg e.V. und des FDP-Bundesvorstandsmitgliedes Linda Teuteberg kommt der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Bundestag Rainer Brüderle am Mittwoch, den 23. Mai nach Potsdam. Der Abend steht unter der Überschrift: „Liberale Politik für Wachstum und stabiles Geld“.

Weiterlesen...
Untauglicher Versuch einer feindlichen Übernahme

Auf die Kampfansage der Brandenburger CDU-Landesvorsitzenden gegen die Freien Demokraten reagiert die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Brandenburg Linda Teuteberg in einem Gastbeitrag für die Märkische Allgemeine Zeitung. Die Replik von Linda Teuteberg auf den Beitrag von Dr. Saskia Ludwig lesen Sie hier:

Gastbeitrag in der Märkischen Allgemeinen Zeitung