Teuteberg bei Fachtagung des Verfassungsschutzes Brandenburg



Am 20. Februar 2019 fand auf Einladung des Verfassungsschutzes Brandenburg und des Ministeriums des Innern und für Kommunales die Fachtagung mit dem Titel "Die neu-rechte Entgrenzung als Herausforderung für die Demokratie" in Potsdam statt.


In der Investitionsbank des Landes Brandenburg sprach Linda Teuteberg zu aktuellen extremistischen Herausforderungen für Politik und Sicherheitsbehörden.


Dabei betonte Teuteberg die Notwendigkeit, sich mit dem Thema der Tagung auseinanderzusetzen: "Wie wir mit der Herausforderung der Demokratie durch Populismus und Extremismus umgehen – diese Frage stellt sich heute mit einer ganz neuen Dringlichkeit. In ganz Deutschland. Aber in Ostdeutschland in ganz besonderem Maße."


Im Hinblick auf die Bewältigung dieser Herausforderungen sagte Teuteberg: "Schon in der Bekämpfung der im engen Sinne des Verfassungsschutzgesetzes rechtsextremistischen Organisationen und Ideologien stehen die Sicherheitsorgane in unserem Land heute vor großen und neuen Herausforderungen." Diese seien in erster Linie nicht nur auf die deutlich höheren Zahlen rechtsextremistischer Übergriffe und Gewalttaten zurückzuführen. Vielmehr wären diese auch in den neuen Formen der Kommunikation und der Indoktrination begründet.


"Wer den Kampf gegen Extremismus und Populismus gewinnen will, der muss darum auch daran arbeiten, diese Menschen wieder anzusprechen. Und zwar sowohl durch konkrete Politik. Als auch durch Sprache – und die Ansprache von Werten. [...] Wir dürfen den Menschen nicht das Gefühl geben, dass jeder, dem die Heimat wichtig ist, ein Rechter sei. Sondern gerade als Liberale, als Freie Demokratin bin ich überzeugt: Wir müssen auch von Werten wie Freiheit, Tradition und Heimat sprechen. Und mit konkreten politischen Angeboten zeigen, was wir darunter verstehen und was wir dafür tun wollen."


Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.