Teuteberg zur staatlichen Seenotrettung

Aktualisiert: 20. Aug 2019



Im Hinblick auf die Positionierung der Bundesregierung für eine erneute staatliche Seenotrettungsmission im Mittelmeer erklärte die migrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Freien Demokraten Linda Teuteberg:


„Seenotrettung und Migrationspolitik dürfen nicht privaten NGOs überlassen werden, sondern müssen durch demokratisch legitimierte Regierungen geregelt werden. Aber die Bundeskanzlerin hat hier in den letzten Jahren keine wirklichen Fortschritte für ein funktionierendes Gemeinsames Europäisches Asylsystem, wirksamen Außengrenzschutz und bessere Zusammenarbeit mit Transit- und Herkunftsländern erreicht. Wer glaubt, mehr Schiffe vor Libyen bedeuteten weniger Seenot, übersieht den damit verbundenen schlimmen Anreiz für die Schleuser, noch mehr seeuntaugliche Boote loszuschicken. Der Ruf nach mehr Seenotrettung lässt die Frage völlig unbeantwortet, was mit den geretteten Menschen passiert und wo sie an Land kommen. Illegale Migration und Schleuserkriminalität müssen endlich wirksam bekämpft und nicht noch gefördert werden.“


Berichterstattung (Auszug):